Gesundheit. Erster Schritt. Teil 2

Teil 1 dieser Reihe war hier

Es ging um das Sich-Annehmen.
ich bin hier in diesem Punkt meines Lebens aufgrund der Entscheidungen meiner Vergangenheit.

Und hier halte ich an. Jeder Tag ist der Grundstein meiner Zukunft. Will ich weiterhin die Zaubertablette oder gar den Zauberer suchen, die mir meine Gesundheit, mein Leben auf einen neuen Level bringen, dann brauche ich hier nicht weiter zu lesen.
Oder bin ich bereit, zu erfahren, wie ich mir selbst helfen kann, damit meine Zukunft besser wird als die Gegenwart

Und hier kommen wir zum Begriff der Komfortzone. Das ist ein Bereich der Bewegung, der sozialen Beziehungen, der Position, des Gesundheitszustandes – all das, wo ich mich objektiv gut fühle. Und das beste dabei – nur ich habe solche Komfortzone und nur ich kann selbst erfühlen, ob ich drin bin oder bereits ausserhalb. Und diese Übergangsgrenze ist äusserst fein. In der Bewegung kann man sie so beschreiben:
Du bist ein Schmetterling und deine Flügel bewegen sich leicht. Sie liegen am Boden und du kannst sie leicht heben. Das ist deine Komfortzone. Jetzt platziere ich irgendwo über deinen Flügeln 2 Ziegelsteine. Wenn du jetzt deine Flügeln hebst, ist deine Komfortzone kleiner, ab den Steinen ist sie nicht mehr vorhanden. Nur da wo Bewegung federleicht geht, bist du in der Komfortzone.

Du sitzt jetzt irgendwo, schliesse deine Augen und spüre, ob deine Position bequem ist. Wie stehen deine Füsse auf dem Boden, oder sind sie vielleicht in der Luft oder verschränkt, unter den Stuhl geschoben oder vorgestreckt? Was macht diese ihre einfache jetzige Position mit deinem Becken und Rücken, deinem Nacken. Was passiert, wenn du deine Position veränderst? Bis du eine andere findest, wo der Körper sich besser fühlt. Wenn die Füsse flach auf dem Boden stehen, kann sein, dass dein Rücken sich auch besser fühlt.
Wie fühlt sich dein Becken, dein Nacken, wo ist dein Kopf? Suche nach Spannungen (keine Komfortzone) und optimiere deine Position, bis du entspannt sitzen kannst – in der Komfortzone.

Das war die Bewusstheit, das Ausrichten der inneren Aufmerksamkeit auf den Körper. Das kann man lernen.

Im Alltag kann man die Komfortzone auch immer wieder suchen und nicht nur bewegungsorientiert, sondern auch in Bezug auf das Essen (welches Essen bringt mich auch danach nicht mehr aus der Komfortzone zum Beispiel), auf die soziale Beziehungen (wer tut mir gut, wer nicht). Wie lange muss ich schlafen, um mich in der Komfortzone zu befinden (wenn ich zu wenig schlafe, decke ich diesen Energiemangel durchs Essen und nehme zu). Und natürlich Bewegungen, Gewohnheiten, Sitzen, Gehen, Stehen etc

Damit können wir auch folgendes lernen zu spüren:
Die Signale von aussen – Adaptation im Körper – Emotionen bzw Spannungen oder gar Schmerzen

Ich kann diese Verarbeitung innerhalb meines Körpers spüren und auch darauf einwirken und hiermit die Reaktion nach aussen verändern. Das ist eine Fertigkeit. Das kann man lernen. Man braucht einfach nur Wechsel meiner Aufmerksamkeit von aussen nach innen

Fazit für heute:

Anhalten

Selbstverantwortung übernehmen

Sich selbst annehmen

Beobachten und spüren – Komfortzone oder nicht

Im nächsten Teil erzähle ich, wie ihr euch selbst helfen könnt. Bleibt bewusst

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