Masha Frenkel | Somatische Bewegungsschule

CMD, Kiefer, Kopf, Nacken

das, was weh tut, wenn man verspannte Kaumuskeln hat

Über Wassermelonen und Köpfe

Ich habe mir eine Mini-Wassermelone gekauft, die keinen Platz im Rucksack fand und trug sie nach Hause, das Ganze dauerte nur 5 min. Ich musste immer wieder neue Handstellungen suchen, um mich nicht zu verspannen, weil das kleine Biest doch auf Dauer (der 5 Minuten) recht unhandlich und schwer war. Daheim wog ich sie, weil ich unbedingt wissen wollte, wie schwer die nun tatsächlich war. Davor ließ ich meine Kinder schätzen. 500 Gramm, 750 Gramm kamen dann recht sicher als Vorschläge. Gewogen hat sie unsagbare 2700 Gramm. So klein und so schwer.

Nackenschmerzen und Gravitation

Nackenprobleme sind vielfältig – oft einseitig. Eine Halsseite, Trapez auf einer Seite, die Schulter schmerzt auch meistens eine bzw eine mehr als die andere, selten gleichzeitig. Entstehen oft im Sitzen und können durchaus auch nachts weiterhin lästig sein. Im Stehen sind sie besser, es sei denn man hat einen Geierhals  Aber auch hier hat man eher mit bestehenden chronischen Verspannungen zu tun, diese werden nicht mehr wahrgenommen (böse, böse!), lediglich ihre Folgen zeigen sich dann (aber massiv). Solche Verspannungen müssen somatisch aufgelöst werden, in dem man sie bewusst mit dem Gehirn verbindet (Hannas Somatics). Und in dem man findet, wo diese Muskeln noch unnötig mitarbeiten.

Warum kann ich meinen Kopf nicht halten

Eine häufige Ursache der nicht funktionierenden langen Nackenstrecker ist der verspannte Gegenspieler. Der eine ist Scaleni, dazu habe ich bereits hier geschrieben. Der andere ist der Nackenbeuger (Kopf nickt nach vorne), was ja logisch ist, wenn die langen Nackenstrecker den Nacken strecken, also Kopf heben bzw eher aufrechte Kopfhaltung ermöglichen, dann sind seine Gegenspieler eben die Nackenbeuger, die die gegenseitige Bewegung machen. Ist einer davon verspannt, kann der andere nicht anspannen. So ein Mist aber auch. 

Bruxismus – Teil 2 – was ist es wirklich

Ich hatte immer schon angespannte Muskeln rund ums Schulterblatt. Schön angespannt in Ruhe und sowieso in der Bewegung. Früher war dieser Bereich betonhart, nach 5 Jahren bewusster Bewegung – nur noch aufs beharrliche Abtasten zu finden. Hautfalte dort tat weh. Wenn ich mich auf den Rücken legte, spürte ich zwischen dem Schulterblatt und dem Becken gewisse Anspannung. Und nie wurde es besser. Bis zu einem gewissen Tag.

Bruxismus – Teil 1 – das sagt uns unser „Gesundheits“system

Wenn man danach googelt, erhält man folgende Informationen:

Quelle Wikipedia:
Der Bruxismus (abgeleitet von altgriechisch βρυγμός brygmos, männlich „das Zähneknirschen“ mit lateinischer Endung) ist das unbewusste, meist nächtliche, aber auch tagsüber ausgeführte Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne