Narben

Eine Narbe ist nicht nur eine Frage des Aussehens. Es ist viel mehr ein Problem im Körper selbst


Narben stellen eine ernste Störung für den ganzen Körper dar. Es ist ein Stopp, eine Grenze im Bewegungsapparat und zwar bei jeder Bewegung und in jeder Lage.

Stelle dir vor, du bist in ein seidenes Kleid gehüllt, das jeder deine Bewegung mühelos fliessend mitmacht. So ist deine Haut. Jetzt hast du da eine zugenähte Laufmasche – und nichts mehr wie es war. Diese Störung spürst du nun bei jeder Bewegung und sogar wenn du nichts machst. So ist eine Narbe. Egal wo genau – sie stört immer. Und überall.

Sie zieht von tief innen am Gewebe – durch Verklebungen und Verwachsungen. Sie begrenzt jede Bewegung, sie zieht den Körper irgendwohin.

Wenn die Narben alt sind, haben wir das oft bereits vergessen und spüren dieses Ziehen und Zerren nicht mehr, dennoch ist es nach wie vor da.

Das gilt für ALLE Narben – angefangen von den Kindheitsspuren auf den Knien und Füssen bis zu den OP-Narben egal welcher Art.

Die Schulmedizin „sieht“ das Problem nicht. Sie wissen vielleicht einfach nicht, wie sie helfen könnten.

Ich las darüber, dass man mit einem Tape in 6 Monaten die meisten Verwachsungen weg tapen kann… Falls man den Tape so lange ertragen kann.

Ich startete einen Selbstversuch, in dem ich alle 3 Tage im Laufe der 30 Tage insgesamt manuell mit meinen Kaiserschnittnarben gearbeitet habe – sanft und in der Komfortzone, bewusst (um das Gehirn daran zu erinnern, dass es diese Bereiche tatsächlich gibt, um die Versorgung im Gewebe wieder herzustellen). Ich begann in der Tiefe, dann in den Zwischenschichten und dann auf der Oberfläche der Haut mit den Narben zu arbeiten. 10 min maximal am Tag, insgesamt nur 10 solche Seancen. Was soll ich sagen? Meine zuvor eingezogene, schmerzende, empfindliche Narbe (12 und 15 Jahre alt) wurde zu weissen Linie und absolut beweglich. Jetzt arbeite ich mit dem kleinen Rest der zweiten Narbe, die im ersten Durchlauf stellenweise komplett verschwand. Es ist möglich!

Im Laufe meine manuellen Erkundungen fand ich Zusammenhänge zu meinen immer wieder vorkommenden Spannungen – an der Wirbelsäule, am Schulterblatt, im Oberschenkel, im Becken, im Fuss, im Nacken und oh Wunder! auch im Kiefergelenk. Alles hängt zusammen.

Die Methode, wie ich das gemacht habe, habe ich nun als ein 3-Videos-Kurs gefilmt und der kann über mich bezogen werden.

Hier noch mal die Fotos: davor (1.2.2020) und danach 3.1.2020), Narben sind 12 und 15 Jahre alt. Ich werde dieses Jahr 50. Der Regeneration des Körpers sind keine Grenzen gesetzt. Alles liegt in unserer Hand.

1. Februar 2020. Obere Narbe richtig schlimm und reingezogen. Untere Narbe bis in den Bereich Richtung linke Leiste ausstrahlend.
1. März 2020. Obere Narben praktisch weg. Untere Narbe nur abschnittweise vorhanden, aber beweglich und alle Verklemmungen und Verwachsungen aufgelöst.

Bleibt achtsam und seid versichert – nichts ist unmöglich 🙂

2 Antworten auf „Narben“

    1. Hallo Andreas!
      Es kommt von beiden. Narben führen zu Verklebungen und Verwachsungen. Dies und die OP selbst führen zu der Knochendysfunktion der Wirbelsäule und des Beckens. Wie man all das verbessert bzw weg bekommt, gibt es in meinem Videokurs.

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