Ausgewogenes Stehen – wie geht das noch mal?

Das Thema Beckenschiefstand ist für alle aktuell, die ihre Hauptschmerzen weiter oben haben, darüber schrieb ich schon mal beschrieben, hier

Die Frage, die sich immer noch stellt, wie finde ich heraus, ob ich primär auf einem Bein stehe, auch wenn ich davon überzeugt bin, beidbeinig ausgewogen zu stehen. Es gibt 2 mir bekannten Wege, die sicher und einfach diese Frage beantworten – einen indirekten, dafür aber sehr lehrreichen und einen direkten, zudem auch sehr praktischen 🙂

1. Ich lasse mich fotografieren und schaue mein Foto an. Von vorne von Kopf bis Fuß, Füße hüftbreit – hier ziehe eine Senkrechte angefangen beim Punkt zwischen den Augen und schaue, wo diese Linie landet. Im Idealfall in der Mitte der Linie zwischen den Füßen auf dem Boden. Im Idealfall.

2. ich stelle mich genau so wie beschrieben hin, lege meine Finger auf die kurzen Nackenstrecker (direkt unter dem Schädel, quasi am Übergang zur HWS, rechts und links der Wirbelsäule) und spüre hier den Unterschied in der Spannung. Wo mehr Spannung ich spüre, auf dem Bein stehe ich auch mehr.
Nun kann ich justieren – ich übertrage das Gewicht sehr langsam Richtung andere Seite, bis meine Finger die gleich Spannung melden – et voilà ich stehe endlich ausgewogen. Der Kopf ist nicht in den Nacken geworfen, ich schaue gerade gen Horizont. Jetzt kann ich eventuell checken, wie meine sonstige chronische Schmerzen, Kopfdruck, Schwindel, Rauschen etc so sind, vielleicht werde ich feststellen, dass es mir besser geht.

Was man noch machen kann, um noch mehr Stabilität in diesen neuen ausgewogenen Zustand zu bringen, ist mit den Zehen in den Boden greifen und das Körpergewicht so gleichmäßig zwischen den Zehen und Fersen zu verteilen, das verbessert auch noch mal die Körperhaltung

Einfach? Alles ist einfach, wenn man verstanden hat, dass der Körper mit uns spricht 🙂

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.