Die Dreieinigkeit des Gehirns. Teil 2.

Das Gehirn verfügt über drei funktionale Netzwerke – Denken, Informationsverarbeitung und Bewusstsein.

Das erste (Denken) ist das zentrale Exekutivnetzwerk (Informationssystem, IS). Es wird aktiviert, wenn wir im Bewusstsein und im Fokus sind: Probleme lösen, uns auf das Problem konzentrieren, Informationen verarbeiten und Emotionen und Verhalten erkennen.

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Die Dreieinigkeit des Gehirns. Teil 1. DMN

DMN = Default Mode Network, oder das Defaultsystem des Gehirns.

1997 Dr. Gordon Schulman entdeckt im Laufe eines ganz anderen Experiments eine enorme Gehirnaktivität ausgerechnet in den Pausen zwischen den Aufgaben. Seine Entdeckung wird als Fehler unter den Tisch gekehrt.

2001 Dr. Marcus Raichle führt etwas ähnliches durch, entdeckt das gleiche und publiziert „seine“ Entdeckung – lediglich 14 Jahre später ist die Welt bereit für diese Art des Wissens.

Es gibt 3 Modi der Gehirnarbeit (immer nur 1 auf ein Mal!):

– wenn die meisten Bereiche auf einem IMRT rot leuchten (Ruhezustand des Körpers)
– wenn deutlich weniger Bereiche aktiv sind (Reaktion auf äussere Stimuli)
– wenn kaum was aktiv ist (Informationsfluss von aussen nach innen)

Dabei geht es um:

1. DMN – Default Mode Network – Defaultmodus Netzwerk
2. CEN – Central Executive Network – Zentrales Exekutivnetzwerk
3. SN – Salience Network – das System des Hervorheben des Wichtigten

Unser Gehirn ist dann am aktivsten, wenn wir nichts tun, keine Aufgaben lösen, keine Informationen reinladen (über keine der Sinneswahrnehmungsorgane), wenn wir „hängen“ und die Löcher in die Luft gucken. Nur dann boomt es im Gehirn. Aber was passiert da eigentlich? Hier arbeitet das Defaultsystem. Darüber will ich heute schreiben

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