Mein Blog wird heute 1 Jahr alt. Die Komfortzone.

Ja, die Komfortzone, die für manche etwas ist, wofür sie sich schämen und aus der sie dauernd ausbrechen wollen. Von wegen, Raus aus der Komfortzone, Kampf dem Schweinehund! Am Montag, ab dem 1. Januar, irgendwann.

Und für die anderen ist es das, was sie immer suchen.
In der Bewegung, im Alltag, im Beruf, überall. Das ist der Zustand, in dem alles wolkenleicht und mit Vergnügen geht – die Bewegung, der Alltag, der Beruf. Und was Spaß macht, wird zum Spiel.

Ich habe mir vorgenommen, meine Komfortzone nicht zu verlassen und meinen Schweinehund, genauer gesagt, meinen Elch 😉 zu pflegen und zu lieben. Immer und überall. Und nun stelle ich fest, wenn ich beim Kochen (was ich eigentlich nicht mag) mir eine Komfortzone erschaffe, mag ich das Kochen doch. Dann versuche ich auch noch bewusste leichte Bewegung zu integrieren, Musik zu hören und dabei somatisch leicht mit einer Hand dies und mit der anderen Hand das zu machen, Spannung bewusst los zu lassen und dabei vergnügt tanzen und vielleicht singen und schon klappt es wunderbar, etwas essbares und manchmal super leckeres zu zaubern. Und alles in der Komfortzone, mit einer Tasse Ingwertee an meiner Seite.

Ich strebe sie überall an und rate jedem, geht Eure Sachen damit an, statt mit der Wut, es bringt mehr, wenn auch die Sachen, die Ihr nicht mögt, mit Vergnügen gemacht werden. Dann wird das, was uns ausbrennt, zum Spiel, das uns Spaß macht. Etwas anderes Gameplay und schon läuft alles besser.

Macht es gut und bleibt bewusst

3 Antworten auf „Mein Blog wird heute 1 Jahr alt. Die Komfortzone.“

  1. Masha, finde deine Zeilen wunderbar, genau da möchte ich auch hin. Bei mir war in der letzten Zeit viel los, war viel krank, stand dauernd unter Stress u. u . u . Mit deinen Zeilen hast du mich daran erinnert, dass ich das so ich mehr mag u was mein eigentlicher Weg ist, von dem ich mal „kurz“ *räusper* ab gekommen bin…
    Genau so mache ich das mit dem Kochen auch immer, Kochen ist auch nicht wirklich meins, mit Musik hören, tanzen u singen gehts dann ganz leicht u macht sogar noch Spaß, man entschleunigt sich u holt sich damit aus Stress u Spannung raus, ganz leicht u ohne Druck, im sonstigen alltäglichen Leben versuche ich auch immer meine Komfortzone zu finden u zu halten, habe festgestellt dass es dort noch einiges zu tun gibt, mit deinen Worten werde ich es mit immer wieder ins Bewusstsein holen, bis ich es eines Tages verinnerlicht habe, hab mir deinen Text ausgedruckt u werde ihn nun überall in der Wohnung aufhängen, in großen Lettern, um es mir so immer wieder ins Gedächtnis zu rufen u zu verinnerlichen, ohne Stress u Druck, ganz ruhig, langsam, fokosiert in meiner Komfortzone.

  2. Ich muss leider Widerspruch erheben wie sollen wir persönlich wachsen wenn wir nicht regelmäßig unsere Komfortzone erweitern.

    Ich möchte in einem Jahr nicht mehr der sein der ich zur Zeit bin! Das Halten vom Status Quo ist immer ein Rückschritt da sich die Welt sich um uns auch immer weiter ändert!

    Es ist völlig natürlich zu wachsen und dieses geschieht nur indem ich die Angst überwinde mich außerhalb meiner Komfortzone zu bewegen.

  3. Ja! Erweitern!!! Sehr gut. Das ist ja auch unser weiteres Ziel auch im somatischen Lernen. Erst diese finden und dann diese erweitern.

    Und dann gerne Ziele setzen, viele viele. Und nur 1/3 davon ausserhalb der Komfortzone, damit man auch die reele Chance bekommt, diese auch zu realisieren. Irgendwo schrieb ich darüber zum neuen Jahr: //seibewusst.com/bewusstheit/ziele-fuers-neue-jahr-wie-ist-es-bei-dir/

    Da bin ich voll bei dir. Mir ging es heute aber nicht so um die Selbstentwicklung, wie ums Erreichen der stressfreien Lebensweise im Alltag. Und da meine eigene Entwicklung eher im Kopf passiert, brauche ich persönlich meine Komfortzone, um mich weiter zu entwickeln.

    Und das geht – für mich – sehr gut. Ich muss nicht aus der Komfortzone, um zu wachsen. Erweitern aber – ja, das ist etwas, was sich sehr lohnt. Viele müssen die Komfortzone aber erst überhaupt finden… Nicht nur im Alltag 🙂

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